Kick-Boxing

Kickboxen entstand anfangs der Siebzigerjahre aus einer Kombination von Boxen und Karate. In den Neunzigerjahren erhielt diese Wettkampfdisziplin dann durch Andy Hug neue Impulse: Er liess den ursprünglichen Kampfgeist des Karatedo wieder aufleben, integrierte traditionelle Werte des Budo und bereicherte das Training durch Methoden verschiedener Kampfkünste.

Entsprechend dieser Philosophie verbinden wir bei der Unterrichtsgestaltung asiatische Trainingsmethoden mit Erkenntnissen aus unserer modernen Trainingslehre. Daraus ergibt sich ein vielseitiges Fitnesstraining für Breitensportler mit anspruchsvollen Herausforderungen im psychischen Bereich. Die Fähigkeiten zur Selbstverteidigung werden ebenfalls wirksam entwickelt.

Im allgemeinen Training und bis zum Alter von zwanzig Jahren wird grundsätzlich nur mit leichtem Körperkontakt gekämpft. Aktive Wettkämpfer werden in speziellen Trainings gefördert.

Für Kinder und Jugendliche haben wir ein Training entwickelt,  das eine umfassende koordinative Ausbildung bietet, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit fördert, die Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und sich an pädagogischen und gesundheitlichen Prinzipien orientiert.

 

Es wird dabei zwischen Semi-, Light-, Full-Contact mit oder ohne Low-Kicks unterschieden. Alle vier Systeme werden weltweit ausgeführt. Dazu kommen noch die Formen-Wettkämpfe (Katas)

Kickboxen ist:

Ein sportlicher, fairer Zweikampf, wobei nach strengen Regeln mit Füssen (Kicken) und Fäusten (Boxen) gekämpft wird.

Ein wahrer Sport, welcher hohes technisches Können, gute Kondition, taktische Intelligenz, hohe moralische Qualifikation, gute Beweglichkeit und einen starken Willen voraussetzt.

Ein moderner Sport, der sich aus und nach den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt hat und welcher offen ist für alle Neuerungen, die die moderne Sportforschung mit sich bringt.

Ein sicherer Sport, bei dem mit einer Sicherheits-Ausrüstung an Kopf, Händen und Füssen sowie Zahn-, Schienbein-, und Tief- bzw. Brustschutz gekämpft wird, um das Verletzungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Semi-Contact:

Beim Semi-Contact Kickboxen dürfen die Hand- und Fusstechniken nur mit leichtem Kontakt treffen. K.O.-Schläge sind nicht erlaubt. Bei Wettkämpfen wird nach jedem Treffer das Kampfgeschehen unterbrochen und die Wertung bekanntgegeben. Dieser Sport ist vor allem auch für Frauen und Jugendliche geeignet, da die Verletzungsgefahr fast vollständig ausgeschaltet ist.

 

Light-Contact:

Das Light-Contact Kickboxen (Leichtkontakt) unterscheidet sich vom Semi-Contact vor allem bei den Wettkämpfen, wobei der Kampf nur noch bei Regelverstössen unterbrochen wird.

 

Kick-Light:

Das Light-Contact Kickboxen mit Low-Kick, ist eine Variante des Light-Contact wo auch Schläge auf den Oberschenkel erlaubt sind.

 

 

Full-Contact:

Beim Full-Contact Kickboxen (Vollkontakt) werden die Hand- und Fusstechniken mit vollem Kontakt ausgeführt und können zum K.O. des Gegners führen. Full-Contact darf nur mit ausreichender Light-Contact Erfahrung betrieben werden, da die kleinste Unachtsamkeit zum K.O. oder Verletzung führen kann.

 

Full-Contact with Low-Kick:

Das Full-Contact Kickboxen mit Low-Kick, ist eine Variante des Full-Contact wo auch Schläge auf den Oberschenkel erlaubt sind.

 

Musical forms:

Eine weitere Wettkampfdisziplin im Kickboxing sind die Formen. Kämpferische Bewegungsabläufe ohne Gegner werden vorgezeigt und benotet ähnlich wie bei einer Kür. Dabei kann auf traditionelle Formen (Katas) aus anderen Kampfsportarten zurückgegriffen werden, oder auch frei entworfene, mit oder ohne Musik gezeigt werden. Es gibt verschiedene Stilrichtungen: Empty-Hand oder Weapon in Hard- und Soft-Ausführung.

 

Trainingszeiten

Instruktoren

Chefinstruktor:

Dominique Sigillò, 7.Dan Karate-Do, Eidg. Diplomietrer Trainer Spitzensport, Trainer Swiss Olympic

Chefinstruktor Kick-Boxing:

Hermann Mühlheim 5.MG (Meister Grad) Kick-Boxing, 2.Dan Karate-Do.
2-facher Weltmeister und Europameister WAKO.

Instruktoren:

  • Jürg Leuenberger 3.MG
  • Samuel Massa
  • Christoph Käser
  • Ralph Krone